Superfonds = Super Rendite & Super Sicherheit? !

Die „Superfonds“ sind eine neue und sehr junge Form Investmentfonds, erst seit 2004 in Deutschland zugelassen. Der Definition nach ist unter „Superfonds“ ein Investmentfonds zu verstehen, der das Geld in allen Formen Investments anlegt: in Aktien, Rentenpapieren, Geldmarktpapieren, Derivaten, Anleihen und sogar in Fonds. Vom Typ her ist der Superfonds demnach ein Mischfonds.

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Anlageziel der Superfonds

Das oberste Anlageziel dieser Fonds ist durch Flexibilität und schnelles Umschichten jede Marktlage ohne Verluste, sondern nur mit Gewinnen zu meistern. Wie die Fondmanager werben, soll ein Superfonds ein „Fonds für alle Börsenlagen“ sein.

Strategien und Methoden der Superfonds

Um dieses Anlageziel zu erreichen, setzen die Managementteams der Superfonds eine neuartige Strategie ein, indem sie die ihnen zur Verfügung stehende Freiheit, sich an keine Benchmark (*) richten zu müssen, voll ausschöpfen. Sie streben einen konstante Gewinne garantierenden Mix von Anlagemöglichkeiten an. Dabei bringen es die Portfolios der erfolgreichsten Superfonds auf bis zu zwischen 400 und 600 verschiedenen Titeln, mit je einer Gewichtung unter 1 % pro Titel. Diese extreme Streuung verspricht nicht nur einen großen Erfolg, sie realisiert ihn auch.

(*) Unter „Benchmark“ ist der jeweilige Index zu verstehen, der pro Fondstyp marktrelevant ist und als Vergleichsmaßstab zur Beurteilung des Fonds benutzt wird: zum Beispiel Aktienindex für die Aktienfonds und Rentenindex für die Rentenfonds. Ein Fonds läuft gut, wenn er den jeweiligen Index schlägt.

„Rezepte“ der der Superfonds

• Nach den „geheimen Rezepten“ für ihren Erfolg gefragt, gestehen die Manager der besten Superfonds, sich z. B. an die Empfehlungen der nobelpreisgekrönten Portfoliotheorie des Wirtschaftswissenschaftlers Harry Markowitz zu richten, permanent den optimalen Mix in einem Depot zu halten. Womit maximale Rendite und minimales Risiko erzielt werden.

• Um optimal in den einzelnen Anlagekategorien investieren zu können, haben die Managementteams je einen Experten pro Anlagekategorie (Anleihen, Aktien, Derivate).

• Da es für die Superfonds keine streng vorgegebenen Quoten pro Anlageklasse gibt, wird nach Marktlage schnell in mehr Aktien umgeschichtet, wenn der Aktienmarkt gut läuft oder in Anleihen bzw. Cashpapieren, wenn die Aktienkurse fallen.

• Erfolg bringend wird von den Fondsmanagern der Kauf von Wandelanleihen anstatt von Aktien bevorzugt, da diese bei sinkenden Aktienkursen nicht so stark fallen, wie die Aktien selbst. Zur Absicherung gegen fallende Kurse werden parallel dazu Derivate gekauft.

Die Kosten der Superfonds

Die Kosten, die der Anleger für einen Superfonds kalkulieren muss, unterscheiden sich nicht von denen der klassischen Investmentfonds: Ausgabeaufschlag, Verwaltungsgebühr, Depotgebühr. Informationen über den jeweiligen Fonds bekommt der Anleger wie üblich von den Fondsprospekten.

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