Private Equity Fonds – in die Zukunft investieren!
Die „Private Equity Fonds“ sind ein relativ neuer Typ Investmentfonds und sind erst seit den 90er Jahren auf dem Deutschen Finanzmarkt vertreten. Der Begriff „Private Equity" kommt aus dem englischen und ist wörtlich als „private Unternehmensbeteiligung“ zu übersetzen.
Die „Private Equity Fonds“ werden von Banken und speziellen Beteiligungsgesellschafen emittiert und den Investoren offeriert. Die „Private Equity Fonds“ investieren in neue, nicht an der Börse notierte, jedoch Erfolg versprechende junge Technologiefirmen, die ebenfalls als „Private Equity Unternehmen“ bezeichnet werden. Ein „Private Equity Fonds“ beteiligt sich an diese Firmen für einige Jahre, üblicherweise zwischen sechs und zwanzig Jahren. Danach werden sie gewinnbringend verkauft oder an die Börse gebracht. Ein „Private Equity Unternehmen“ hat gute Chancen auf einen erfolgreichen Börsenstart. Als ein bekanntes Beispiel dafür kann die Daimler Chrysler - Tochter MTU erwähnt werden.
Wissenswerte Informationen zur Thematik Lean Production findet man hier.
Neben den institutionellen Investoren können inzwischen auch die Privatanleger daran partizipieren. Durch ihre Investition in einem „Private Equity Fonds“ beteiligen sich die Anleger an die Finanzierung dieser Unternehmen und bauen auf deren zukünftige Prosperität. Der Privatanleger hat die Möglichkeit, entweder über eine Einmalanlage, oder auch durch einen Sparplan (seltener) zu investieren. Da jeder „Private Equity Fonds“ individuell konzipiert wird, können die Konditionen der Investition sehr unterschiedlich sein.
Die „Private Equity Fonds“ gehören zur Gruppe der geschlossenen Fonds und tragen deren Merkmale. Sie gelten einerseits als risikoreich, können jedoch beachtliche Renditen erwirtschaften.
Die wichtigsten Merkmale der „Private Equity Fonds“ sind:
• Mindestbeteiligungssumme – ab ca. 10000 €, nach oben offen
• Ausgabeaufschlag (Agio) – in der Regel 5 %
• Vorgegebene Zeichnungsfrist
• Vorgegebene Gesamtinvestitionssumme
• Lange Laufzeit – bis zu 20 Jahre
• Verbriefte jährliche Ausschüttung – ca. 6 %
• Auszahlung mit Gewinnbeteiligung – nach Verkauf des Unternehmens am Ende der Laufzeit
Eine Besonderheit bei der Beteiligung an einem „Private Equity Fonds“ ist, dass die gewünschte Anlagesumme auch in vorgegeben Raten zu bestimmten Terminen eingezahlt werden kann. Zum Beispiel: 40 % beim Einstieg und je 30 % in den nachfolgenden zwei Jahren.
Vorzüge der Investition:• Attraktive Renditechancen, 15 % - 20
• Direkte Beteiligung und Unterstützung eines Unternehmens
• Steuerersparnis
• Privater Vermögensaufbau
• Von den Börsenturbulenzen unabhängige Investition
• Der Anleger trägt ein unternehmerisches Risiko, da er sich an ein Unternehmen beteiligt
• Das investierte Kapital ist in der Regel bis Ende der Laufzeit gebunden
Privatanleger, die in einem „Private Equity Fonds“ investieren möchten, können sich ausführlich durch die Emittenten informieren und beraten lassen. Zuverlässige Detailinformationen bieten auch die Verkaufsprospekte des Emittenten, und die Zeichnungsunterlagen an.
