Investment und der Kredit
Wer Geld zum Sparen hat, der überlegt sich meistens sehr genau, wie er es anlegt. Auf dem klassischen Sparbuch vermehrt es sich kaum. Daher wird statt des bloßen Anlegens immer mehr nach Möglichkeiten für eine lohnenswerte Investition gesucht.
Eine Investition unterscheidet sich von der Anlage durch das Eingehen eines Risikos. An der Börse finden sich Aktien und Fonds in großer Auswahl. Hier beteiligt man sich durch den Kauf an einem oder mehreren Unternehmen. Man investiert in ein Geschäftsmodell. Aktien und Fonds repräsentieren dabei die Größe des erworbenen Geschäftsanteiles. Laufen die Geschäfte gut, schütten die Unternehmen an die Aktionäre Dividenden aus. Sie sind den Zinszahlungen von Anlagen vergleichbar, stehen jedoch nicht im Vorhinein fest. Das Investment hat ein Risiko, weil die Rendite nicht vereinbart ist. Ein Gewinn an der Börse muss dem Finanzamt für die Erhebung der Steuer gemeldet werden. Ein Engagement an der Börse mit einem Kredit oder Darlehen gilt als unseriös, auch wenn gute Gewinne erzielbar scheinen. Das Verlustrisiko ist ebenfalls hoch.
Auch ein Investment in die Vergabe von Darlehen oder einem Kredit kann lohnenswert sein. Auf Internetportalen werden Investments in Kredite mit kleinen Summen (Kredit ohne Schufa) angeboten. Da ein vergleichsweise hohes Ausfallrisiko gegeben ist, wird für solche Kredite ein hoher Zinssatz gezahlt. 15% sind als Rendite keine Seltenheit. Ein Kreditantrag ist einfach zu stellen. Eine hohe Risikobereitschaft muss für den Geldgeber allerdings vorhanden sein. In solchen Investitionsvorhaben sollte man auch nur einen geringen Anteil seiner Anlagesumme einbringen und das Finanzamt wegen der Steuer nicht vergessen. Spannend ist das sicher, aber ein Totalverlust muss verschmerzt werden können.
