Geldanlagen Indexfonds - eine interessante Anlageform

In letzter Zeit hört man immer häufiger im Zusammenhang mit Geldanlagen den Begriff Indexfonds. Dabei gibt es ETF's, wie diese Papiere auch genannt werden, schon seit vielen Jahren. Sie bieten für den Privatanleger eine interessante Anlageform.

Indexfonds haben eine attraktive Gebührenstruktur

Dadurch, dass ein solcher Fond einen Index wie den Dax nahezu 1:1 abbildet, sind keine aufwändigen Umschichtungen des Portfolios nötig. Da sich niemand damit beschäftigen muss, ob nun Hersteller von Schreibtischleuchten oder Luxuskarossen in den Fonds aufgenommen werden, fallen weniger Kosten an. Das schlägt sich für den Anleger in einer sehr günstigen Gebührenstruktur nieder.

ETF's als Teil der Anlagestrategie

Es wurden schon unzählige Bücherregale mit Literatur über Anlagestrategien gefüllt. In einem Punkt sind sich die Autoren einig: Es ist wichtig, die Risiken zu diversifizieren und zu begrenzen. Indexfonds können durch ihre Eigenschaften dabei helfen, diese Ziele zu erreichen. Es gibt für alle möglichen Sektoren ETF's, womit sich eine breite Streuung des Risikos erzielen lässt. Der Begriff ETF, wie Indexfonds häufig abgekürzt werden, steht für "Exchange Traded Fund". Auf deutsch also "börsennotierter Indexfonds". Die Herausgeber dieser Fonds stellen für diese Papier laufend An- und Verkaufskurse. Somit ist es während der Börsenhandelszeiten jederzeit möglich, seinen Anteile zu erwerben oder zu veräußern. Nutzt man die Möglichkeit einer automatischen Verkaufsorder, so werden die Papiere bei Erreichen eines vorher festgelegten Kurses durch den Computer abgestoßen. Damit können mögliche Verluste eingegrenzt oder bereits erzielte Gewinne gesichert werden.

Indexfond ist nicht gleich Indexfond

Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zwischen ETF's ist die Art, wie der dem Fonds zugrundeliegende Basiswert nachgebildet wird. Zum einen gibt es die voll replizierenden, zum anderen Swap-basierten ETF's. Erstere kaufen tatsächlich die Aktien aus dem Index, letzere nicht. Sie schließen lediglich mit einer Partnerbank ein Swap-Geschäft ab, ohne die Papiere tatsächlich zu