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Künftige Baufinanzierer aber auch alle die, die bereits mitten in einer Immobilienfinanzierung stecken, können mit einem Forward-Darlehen zu heutigen Bauzinsen in Zukunft finanzieren. Die Vorgehensweise: Der Baufinanzierer unterschreibt schon heute den Darlehensvertrag, ruft ihn aber erst zu dem Zeitpunkt ab, ab den er diesen benötigt. Für die Bereithaltung des Geldes und das Risiko der steigenden Zinsen verlangt der Kreditgeber einen Zinsaufschlag. Dieser Zinsaufschlag liegt derzeit zwischen 0,01 und 0,065 Prozentpunkte pro Monat.
Dies ist im Vergleich zur Vergangenheit ein sehr hoher Aufschlag und gerade deswegen, sollte man nicht länger warten und sich die Bauzinsen sichern. Gerade hohe Aufschläge sind ein Indiz dafür, dass Finanzmarktexperten künftig mit steigenden Zinsen rechnen. Der leichte Zinsrückgang in letzter Zeit begünstigt zusätzlich den momentanen Zeitpunkt zum Abschluss eines Forward-Darlehens.
Immobilienfinanzierer müssen am Ende aber selbst entscheiden, ob sich der Abschluss eines Forward-Darlehens in ihren Augen rentiert. Dies hängt immer von ihrer Einschätzung der künftigen Zinsentwicklung ab. Setzt man auf weiter sinkende Zinsen, wird man eher abwarten. Die Zukunft wird zeigen, wessen Rechnung aufgeht.
