Energiefonds – Ein Branchenfonds mit Zukunft
Branchenfonds investieren nicht in allen Aktienbereichen, sondern legen ihr Vermögen nur in bestimmte Branchen an, z.B. in Bankenwerte, die Automobilbranche oder die Versicherungsbranche. Zu diesen Branchenfonds zählen auch die Energiefonds.
Energiefonds legen ihr Fondsvermögen weltweit in Aktien von Unternehmen an, welche sich mit der Produktion, dem Vertrieb und der Weiterverarbeitung von Energieträgern beschäftigen. Energiefonds sind in der Geschichte der Aktienfonds noch relativ „neue“ Fonds, die ersten Fonds aus diesem Bereich gab es Anfang der 90er Jahre mit Beteiligungen an Windkraftwerken und Windparks. Im Laufe der Zeit kamen dann immer mehr Energiefonds auf den Markt und der Investitionsbereich wurde weit reichender.
Grundsätzlich investieren Energiefonds in Unternehmen, die mit den verschiedensten Energiequellen Geld verdienen, darunter fallen z.B. Öl- und Gasproduzenten, Erzeuger von Windkraft, Solarenergie, Biogas und Biodiesel.
Im Bereich der Energiefonds gibt es zudem nochmals weitere Unterteilungen. Sie können sich als Anleger in diesem Segment noch speziellere Fonds auswählen, z.B. Solarfonds, Geothermie-Fonds oder Ölfonds. Diese legen das Fondsvermögen nur in eine bestimmte Energiebranche an.
Die Anlage in Energiefonds bietet im Gegensatz zu einem Investment in einzelne Aktien und Unternehmen den Vorteil der Risikostreuung und der fachmännischen Verwaltung durch den Fondsmanager. Ferne ist die Energiebranche mit positiven Zukunftsaussichten ausgestattet, da die „alten“ Energiequellen wie Erdöl und Erdgas nicht mehr unbegrenzte Zeit zur Verfügung stehen werden und daher alternative Energien immer wichtiger werden.
Fonds und Geldanlagen im Vergleich
