Derivatefonds
Derivatefonds gehören zum einen zu den risikoreichsten Anlagen im Bereich der Investmentfonds aber zugleich auch zu denen mit der höchstmöglichen Rendite.
Derivate sind Finanzinstrumente, die ein anderes Wertpapier als Grundlage haben und sich mit dem eigenen Preis an dessen Entwicklung orientieren.
Beispiele für Derivate sind Futures, Swaps oder Optionen.
Ein Optionsschein zum Beispiel ist vereinfacht dargestellt eine "Wette" auf ein bestimmtes Wertpapier und dessen Kursentwicklung.
Steigt der Kurs des Basisobjektes um 1 Prozent, steigt zumeist der Kurs des Optionsscheines um das Vielfache (bei Call-Optionen), was man als Hebel bezeichnet.
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Der Derivatefonds investiert sein Vermögen also ausschließlich in relativ spekulativen Derivate.
Ursprünglich waren Derivate zur Absicherung von längerfristigen Kapitalanlagen gedacht, wurden mit der Zeit aber immer öfter zu eigenständigen kurzfristigen Spekulationen verwendet um schnelle Gewinne zu erzielen.
Aufgrund der Vielfalt der Anlagemöglichkeiten gibt es auch bei den Derivatefonds sehr große Unterschiede im Bezug auf die enthaltenen Derivate.
Welche Anlagestrategie der jeweilige Fonds verfolgt, ist in den Veröffentlichungen zu erfahren.
Sehr beliebte Derivate und demzufolge auch Derivatefonds sind solche, die in spezielle Rohstoffmärkte wie Erdöl oder Gold investieren.
Auch Derivate auf die Entwicklung von Devisenkursen sind weit verbreitet.
Daher gibt es auch für diesen Bereich einige Derivatefonds zur Auswahl.
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass Derivatefonds eine recht risikoreiche aber unter Umständen auch sehr ertragreiche Anlageform im Bereich der Investmentfonds darstellen.
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