Classic Fonds
Fonds kann man grundsätzlich nach verschiedenen Kriterien unterscheiden. Ein Unterscheidungsmerkmal ist, auf welche Art die Kosten für Sie als Anleger berechnet werden, wenn Sie in einen Fonds investieren.
Man unterscheidet zwischen den Classic Fonds und den Trading Fonds. Trading Fonds erhalten ihre Provision dadurch, dass dem Anleger eine jährliche Vertriebsprovision berechnet wird.
Bei den Classic Fonds gibt es diese jährliche Provision nicht. Stattdessen zahl der Anleger beim Kauf der Fondsanteile einen einmaligen Ausgabeaufschlag. Der Ausgabeaufschlag ist ein Aufpreis auf den aktuellen Wert des Fondsanteiles, den der Anleger zusätzlich beim Erwerb der Anteile zahlen muss. Dieser Aufschlag liegt im Durchschnitt je nach Art des Fonds zwischen 3,25 Prozent und 5,5 Prozent.
Für Sie als Anleger ist auf alle Fälle wichtig zu wissen, ob Sie sich bei Ihrer Fondsauswahl für einen Trading- oder Classic-Fonds entscheiden sollten. Aufgrund der verschiedenen „Preismodelle“ empfiehlt es sich, bei einem Anlagehorizont von mindestens sechs Jahren den Classic Fonds zu wählen, da ab diesem Zeitpunkt im Durchschnitt der auf das Jahr umgerechnete Ausgabeaufschlag niedriger ist, als eine zu zahlende jährliche Vertriebsprovision.
Der Classic Fonds ist also insbesondere für langfristige Investments und Sparpläne sehr gut geeignet, wenn man die Kosten der Anlage als Maßstab nimmt. Er bietet sich daher natürlich in erster Linie für die Altersvorsorge an, aber natürlich auch für alle anderen längerfristigen Investments.
Tipp: Die Private Pflegeversicherung wird für immer mehr Ältere wichtig, besser jetzt informieren.
